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Das Projekt

25.10.2019

Kollaborative Dienstleistungsarbeit im Wertschöpfungssystem

In häufig weltweit verteilten Wertschöpfungssystemen bilden Systemzulieferer in der Automobilindustrie die zentrale Schnittstelle zwischen den großen Herstellern einerseits und den meist kleinen Komponentenzulieferern andererseits. Ihre Rolle wird aufgrund zunehmender Verflechtungen in der Lieferkette sowie der wachsenden Bedeutung digitaler Systeme immer wichtiger und ihr Aufgabenspektrum erweitert sich: Sie müssen zu „hybriden Kollaborationsexperten“ werden, die die Steuerung, das Management sowie die Integration von Prozessen, Produkten und Services im Wertschöpfungssystem übernehmen. Für solche „kollaborativen Dienstleistungen“ sind geeignete Methoden und Prozesse sowie deren Einbettung in die unterschiedlichen Arbeitsorganisationen unabdingbar.

Ziele

Das Ziel des Forschungsprojekts HyValue ist die Entwicklung eines Konzepts für „kollaborative Dienstleistungsarbeit“ und darauf aufbauend die Entwicklung eines neuen Geschäftsmodells „hybrider Kollaborationsexperte“ für Systemzulieferer in der Automobilbranche, das Entwicklungs- und Produktionsprozesse zwischen den verschiedenen Akteuren koordiniert und zusammenführt.

Vorgehen

Am Beispiel des Termin- und Statusmanagements im Produktentwicklungsprozess werden Prozesse für „kollaborative Dienstleistungsarbeit“ gemeinschaftlich erforscht, gestaltet und erprobt. Die Erfahrungen und Anforderungen der unterschiedlichen Nutzer werden in eine interaktive Kollaborationsplattform integriert und Spielregeln für die Kooperation erarbeitet. Durch die Entwicklung eines digitalen Prozessmodells für Projektmanagement, das unterschiedliche Arbeitsweisen miteinander synchronisiert, wird die Einbeziehung von KMU erleichtert. Der Einsatz partizipativer Methoden sichert die Einbindung der Beschäftigten und Führungskräfte. Zur Nutzung virtueller Projekträume wird eine cloudbasierte Software entwickelt. Die erarbeiteten Lösungen werden in der Kollaborationsplattform als Kern des Geschäftsmodells „hybrider Kollaborationsexperte“ zusammengeführt. In neuen Arbeitsformen, bis hin zur Echtzeit-Zusammenarbeit aller Akteure werden die Beschäftigten zu „hybrider Kollaboration“ befähigt. Als Ergebnisse entstehen ein Gestaltungskonzept für die Kollaborationsplattform, ein Kompetenzatlas mit tätigkeitsbezogenen Rollen- und Kompetenzprofilen, Leitfäden für lernförderliche Arbeit sowie ein hybrides Referenzmodell für die Projektsteuerung.

Verbundpartner

Institut für Sozialwissenschaftliche Forschung e.V. – ISF München (Koordination) 
Hochschule Landshut 
Honasco Kunststofftechnik GmbH & Co. KG 
Lisa DRÄXLMAIER GmbH 
collaboration Factory AG 

Synergieworkshop II – 05./6.05.2020

09.10.2019

Schon heute möchten wir Sie auf unseren zweiten Synergieworkshop im Projekt HyValue hinweisen, der am 05./06.05.2020 stattfinden wird.

Synergieworkshop I – 19./20.11.2019

06.10.2019

Synergieworkshop I – 19./20.11.2019 Das erste Synergietreffen fand bei der Lisa Dräxlmaier GmbH in Vilsbiburg statt. Hier präsentierten sich die Unternehmensprojekte und Forschungspartner. Es wurden Zwischenergebnisse der Bestandsaufnahmen im Hinblick auf die Möglichkeiten und Hindernisse der „kollaborativen Dienstleistungsarbeit“ vorgestellt und diskutiert.

Kick-Off-Workshop, 14./15. Mai 2019 in München

02.10.2019

Die Kick-off Veranstaltung des Projekts HyValue „Hybridisierung in der Value Chain: Vom Systemlieferanten zum Kollaborationsexperten“ fand am 14./15. Mai 2019 in München im ISF statt. Im Mittelpunkt des Workshops standen die Abstimmungen zur wissenschaftlichen und wirtschaftlichen Ausgangslage in den für das Projekt zentralen Themenfeldern. Auf Grundlage der Ausgangssituation in den beteiligten Unternehmen wurden die ersten Schritte für die empirischen Bestandsaufnahmen geplant. Der Projektträger informierte die Verbundpartner über die formalen Rahmenbedingungen der weiteren Zusammenarbeit im Projektverbund.